Die Geschichte der Akupunktur — Teil 2

Das Huáng dì nèi jīng 黄帝内经

Das erste große Werk zur Akupunktur ist der „Innere Klassiker (Gelbe Kaiser) zur inneren Medizin“ das „Huang Di nei jing – su wen“ das in der Zeit der kämpfenden Reiche verfasst wurde (221 v. Chr – 220 n. Chr.). Dieses Werk ist ein Dialog zwischen dem legendären Gelben Kaiser (der 2700 v. Chr. gelebt haben soll) und einem Lehrer für Medizin, insbesondere dem Minister Chi Po.

Dieses Buch ist das Grundlagenwerk der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) im Allgemeinen und der Akupunktur und Moxibustion im Besonderen. Es besteht aus zwei Teilen, dem Su wen (Grundlegende Fragen) das sich hauptsächlich mit Medizintheorie befasst und dem Ling shu (Angelpunkt/Zentrum des Wirkvermögens), in dem es um die Akupunkturpraxis, Meridiane, Kollateralen, Punkte, die neun Nadeln, Manipulationstechniken, usw. geht. 

Es gibt mittlerweile zahlreiche Übersetzungen dieses Werkes in westlichen Sprachen, doch ist es sinnvoll das Werk zusammen mit einem „Nei Jing-Experten“ zu erarbeiten, da zu viele Aspekte falsch verstanden oder falsch interpretiert werden könnten.

Huang Di — Der gelbe Kaiser

nàn jīng 难经 (Klassiker der schwierigen Fragen)

Ein weiterer Klassiker, der auf dem vorgenannten Werken basiert, ist das Nan jing („Klassiker der schwierigen Fragen“) von Qin Yue-Ren oder auch Bian Que genannt, der 500 v. Chr. lebte. Ähnlich wie das Huang ti nei jing, ist das Buch im Fragen-Antworten-Stil geschrieben und beinhaltet Basiswissen der TCM zu Puls, Meridiantheorie, Zang-Fu-Theorie, Akupunkturpunkten und -methoden.

Bian Que / Qin Yue-Re

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